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Henk Sipers en de estafetteloop Berlijn - Rome voor het goede doel.
De Duitse Stichting “National Contest for Life” organiseert in de eerste week van mei 2010 een estafette loop van Berlijn naar Rome over een afstand van +/-1900 km met maar liefst 14.000 hoogtemeters daar ze de Alpen overtrekken en het Italiaanse gebergte.
Met deze estafette wordt geld ingezameld voor onderzoek naar de dodelijke stofwisselings-ziekte NCL. De stichting wil minimaal één miljoen euro ophalen en het geld besteden om kinderen met deze ziekte te helpen.
NCL is de afkorting van Neuronale Ceroid Lipofuscinoses. Het is de naam voor een groep van zeldzame, erfelijke stofwisselingsziekten die een aantal gemeenschappelijke kenmerken hebben.
Download hier
een gedetailleerde parcours beschrijving
Elke loper loopt ongeveer 210-240 km. Globaal loopt het parcours langs de steden Berlijn, Leipzig, Cobrug, Regensburg, Bad Tölz, Trient, Florence, Rome. We "uberqueren" de Alpen en het Italiaanse gebergte.
Uiteindelijk liep Henk Sipers 267,5 km.
Klik hier**** voor Laatste Nieuws.
Overnachtingen vinden plaats in sporthallen om de kosten zo laag mogelijk te houden. Op 9 mei zullen de lopers gezamenlijk door Rome naar het St. Pietersplein lopen en de tocht afsluiten.
De eerste Euro 's voor NCL zijn al binnen waarvoor onze hartelijke dank.
Voor meer foto 's zie http://picasaweb.google.nl/Henkiesfotoos/EstafetteBerlijnRome#
Samstag, 01. Mai 2010 => Auftaktveranstaltung in Berlin
Vertrek s 'morgens per vliegtuig
naar Berlijn en verzamelen aldaar om alles te checken en voor te
bereiden.
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19:00 Uhr |
Auftaktveranstaltung im
Hotel Estrel Berlin (Sonnenallee 225, 12057 Berlin) |
Sonntag, 02. Mai 2010 => Berlin - Leipzig
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10:00.Uhr |
Start am Charitéplatz aller Läufer |
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13:00 Uhr |
Empfang der Läufer durch den ehemaligen Bürgermeister, Herrn Pfingsten |
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17:00 Uhr |
Ankunft in Leipzig und Begrüßung der Läufer durch den Sportbürgermeister Heiko Rosenthal im Leipzig Marriott Hotel |
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Übernachtung in der Sporthalle von LC Auensee (An der Elster 35, 04159 Leipzig) |
Montag, 03. Mai 2010 => Leipzig -
Coburg
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08:30 Uhr |
Start in Leipzig am Marriott Hotel |
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17:30 Uhr |
Ankunft in Coburg und Empfang der Läufer durch den 2. Bürgermeister Norbert Tessmer im Rathaus |
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Übernachtung in der Rolf-Forkel-Halle (Hofwiese 5, 96450 Coburg) |
Dienstag, 04. Mai 2010 => Coburg - Regensburg
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08:30 Uhr |
Start in Lützelbuch an der Rolf-Forkel-Halle (Hofwiese 5, 96450 Coburg) |
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17:30 Uhr |
Ankunft in Regensburg und Empfang der Läufer durch Bürgermeister Herrn Schaidinger |
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Übernachtung in der Sporthalle Prüfeninger Straße 83a, 93049 Regensburg |
Mittwoch, 05. Mai 2010 => Regensburg - Bad Tölz
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08:30 Uhr |
Start an der Sporthalle Prüfeninger Straße 83a |
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09:00 Uhr |
Empfang der Läufer durch den Oberbürgermeisters in Ingolstadt im Alten Rathaus, Rathausplatz 2 |
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17:30.Uhr |
Ankunft in Bad Tölz und Empfang der Läufer durch Bürgermeister Herrn Janker |
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Übernachtung im NeuroKom Isarwinkel (Krankenhausstraße 37, 83646 Bad Tölz) |
Donnerstag, 06. Mai 2010 => Bad Tölz - Trento
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08:30 Uhr |
Start vor dem Rathaus in Bad Tölz |
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14:00 Uhr |
Empfang der Läufer im Rathaus Brixen durch die Stadträtin, Frau Dr. Magdalena Amhof |
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14:30 Uhr |
Empfang der Läufer in Bozen durch Herrn Duzzi, Präsident des Verkehrsamtes Bozen |
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17:30 Uhr |
Empfang der Läufer im Rathaus von Trento durch Oberbürgermeister Herr Alessandro Andreatta |
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Übernachtung in Trento |
Freitag, 07. Mai 2010 => Trento - Florenz
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08:30 Uhr |
Start in Trento |
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voraussichtlich Empfang der Läufer in Verona durch Bürgermeister Herr Tosi |
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17:30 Uhr |
Empfang der Läufer im Palazzo Signoria durch Bürgermeister Herr Matteo Renzi |
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Übernachtung in Florenz |
Samstag, 08. Mai 2010 => Florenz - Rom
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08:30 Uhr |
Start in Florenz |
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voraussichtlich Empfang der Läufer in Siena durch Bürgermeister Maurizio Cenni |
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18:00 Uhr |
Ankunft und Übernachtung in Rom |
Sonntag, 09. Mai 2010 => Rom
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09:00 Uhr |
Start in Rom (Ort wird noch bekannt gegeben) |
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11:00 Uhr |
Gemeinsamer Einlauf ins Krankenhaus Bambin Gesú mit anschließender Pressekonferenz |
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12:00.Uhr |
Gemeinsamer Besuch der Papstmesse am Petersdom |
Terug naar Homepage Henk Sipers
"Wir wollen nach ROM!"
Die Stimmung war euphorisch, voller Emotionen und Tatendrang: Nach einer gelungenen Auftaktveranstaltung im Berliner Hotel Estrel am 01. Mai fiel am Sonntag, 2. Mai um 10.30 Uhr bei strahlendem Sonnenschein der Startschuss für den NCL Charity Run. Beflügelt von den Klängen des Pianisten Dr. Marks und des renommierten Geigers, Dr. Paraschkevov, den besten Wünschen vom Stiftungsgründer Dr. Frank Husemann, Prof. Heidemarie Neitzel von der Charité und Günther Bergs, Teilnehmer und Lauftherapeut., starteten die 23 Ultrasportler mit einem Autokorso, begleitet von einem Ferrari und einem Lamborghini, in Richtung Leipzig zum ersten Etappenziel. Auch Jamal Zarkari - Botschafter der Demokratischen Republik Sahara - und Markus Pauzenberger - Vertreter des Landes Berlin und Abgeordneter im Abgeordnetenhaus von Berlin - verabschiedeten die Läufer am Charitéplatz.

BU: Empfang in der Lutherstadt Wittenberg
Dr. Frank Husemann, selbst begeisterter Marathonläufer, liess es sich nicht nehmen, die Sportler auf den ersten Kilometern zu begleiten. Um 17.30 Uhr begrüßten der Leipziger Sportbürgermeister, Heiko Rosenthal, Dr. Frank Stehr von der NCL-Stiftung und Prof. Storch von der TU Dresden die Läufer im Marriott Hotel. Gestärkt und motiviert von den vielen Glückwünschen, leckeren Häppchen und erfrischenden Getränken ging es dann weiter Richtung Auensee, wo der LC Auensee seine Sporthalle als Unterkunft zur Verfügung stellte und Old Table (OT 403) das Abendbrot sponserte. Glücklich und zufrieden fielen alle in einen tiefen Schlaf und sammelten neue Kraft für die nächste Etappe.
2. Tag - Montag, 3. Mai 2010 - Leipzig - Erfurt - Coburg
Das
regnerische Wetter schadete der Stimmung nicht. Fröhlich und
hochmotiviert starteten die Läufer pünktlich um 8.30 Uhr in Leipzig vor
der Sporthalle am Auensee ihren zweiten Lauftag. Bei einem
Zwischenstopp um 11.00 Uhr in Erfurt empfingen der Erfurter Sportdezernent,
Dietrich Hagemann
und Jürgen Worms, Centermanager des Thüringen Parks Erfurt, die Läufer.
Sportler vom Erfurter LAC begleiteten die Läufer anschließend für einen
Teil des Weges, signalisierten damit ihre Unterstützung für den Lauf für
den guten Zweck.

Danach ging es weiter nach Lützelbuch in Coburg. Der zweite Bürgermeister Norbert Tessmer freute sich, die Läufer in seiner Stadt begrüßen zu können . Er sagte: „Öffentliche Aktionen wie der Spendenlauf sind es, die die finanzielle Grundlage schaffen, um die Erforschung von NCL erfolgreich vorwärts zu bringen. Sprechen doch vielfältige Veranstaltungen ein unterschiedliches Publikum an. Namens der Stadt Coburg freue ich mich, dass der Charity-Run auch in Coburg Etappenstation macht. Die Stadt Coburg heißt die Läufer herzlich willkommen.“

Tag
3 – Dienstag, 4. Mai 2010 - Coburg – Nürnberg – Regensburg
In
der für ihre Lebkuchen bekannten Stadt empfing Horst Förther,
2. Bürgermeister von Nürnberg, einen Teil der Truppe um 11:30 Uhr vor
dem City Point Nürnberg. Nachdem Bürgermeister Förther, neben
Centermanagerin Sonja Pichler und Charity-Run Projektleiterin Sandra
Mische eine kurze Rede gehalten hatte, vertiefte er
sich anschließend in ein Gespräch mit jedem einzelnen Läufer. Viele Nürnberger
blieben spontan stehen, informierten sich über den Lauf, die Krankheit
und die Stiftung.

BU:
Angeheizt von den Sambarhythmen der 17-köpfigen Trommler
von SARARA erreichten die Läufer das 6.
Etappenziel

BU: v.li.:
Lauf-Initiator Dr. Holger Finkernagel und seine Frau Ulrike Finkernagel,
Dr. Frank Stehr (NCL-Stiftung) Arne Klehn, GM Courtyard Regensburg.
4.Tag – Mittwoch, 5. Mai 2010 –
Regensburg – Ingolstadt – Bad Tölz
258,5 Kilometer mit den Laufschuhen auf Du und Du
Der Start um 8:00 Uhr klappte wieder reibungslos, die
erwartungsfrohe Schar, begleitet von der Seniorengruppe des LLC
Regensburg Marathon, machte sich auf den Weg Richtung Ingolstadt.
Der Applaus und das rhythmisches Getrommel des vergangenen Tages noch in
den Ohren, wirkten wie Beschleuniger und nach einigen Kilometern mussten
die Läufer die Euphoriebremse treten, „sonst schaffen wir das heute
nicht“.
Bereits
um 9 Uhr empfing Dr. Ursula Becker, stellvertretende Leiterin des
Gesundheitsamtes, die Läufer in Ingolstadt. Nach einer sehr gut
vorbereiteten Rede über die Krankheit NCL, die Stiftung und den Lauf, gab
sie vor dem Rathaus den Startschuss zum nächsten Etappenziel:
Bad Tölz.
Die
insgesamt 1.900 Kilometer lange Strecke führt durch kleine Dörfer, Täler
und Wälder, entlang an kleinen Bächen, Seen und größeren Flüssen.
Heute geht es über Haunwöhr, Knoglersfreude, Hagau,
Osterfeldsiedlung, Neuschwetzingen, Karlshuld, Grasheim, Ludwigsmoos,
Klingsmoos, Pöttmes, Wagesenberg, Handzell, Mandlach, Gundelsdorf,
Petersdorf, Weichenberg, Katzenthal, Affing, Aulzhausen,
Miedering, Derching, Lechhausen, Augsburg, Hügelshart,
Rinnenthal, Rehrosbach, Eurasburg, Hergertswiesen, Freienried, Höfa,
Odelzhausen, Lukka, Ebertshausen, Oberwinden,
Hilpertsried, Einsbach, Hopfenau, Lauterbach, Priel, Eisolzried,
Bergkirchen, Feldgeding, Allach nach München. Und dann weiter über
Gaiselgasteig, Grünwald, Straßlach, Hailafing, Deining, Egling,
Oberegling, Ascholding, Tattenkofen, Einöd, Bairawies, Mühlmastl,
Unterleiten, Roßwies, und Walgerfranz. Immer wieder
werden die Läufer unterwegs angesprochen. Sie informieren, tauschen
Visitenkarten aus, reißen Witze. „Das mitzuerleben
ist wundervoll“, so die einhellige Meinung der Läufer, die darüber die
körperlichen Strapazen und den Nieselregen vergessen.
In
Bad Tölz empfing Bürgermeister Josef Janker die Läufer im Stadtmuseum. Die
Teddys, die zugunsten der NCL-Stiftung verkauft werden, fanden hier reißenden
Absatz. Abends wurden die Läufer von Mitgliedern der Jungen Union mit
Schnitzeln und Kartoffelsalat verwöhnt. NeuroKom Isarwinkel stellte den
Sportlern anschließend Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung.

BU: Ein Teil der
Läufer im Stadtmuseum von Bad Tölz.
Das
Fazit des Tages: Die Läufer spüren die große körperliche Anstrengung,
freuen sich über die wunderschönen Empfänge in den Städten und sind
begeistert von der Strecke.
258,5 Kilometer wurden heute zurückgelegt – 946,5 Kilometer insgesamt
5.
Tag – Donnerstag, 6. Mai 2010 – Bad Tölz –
Seefeld/Tirol – Brixen – Bozen - Trento
„Wer morgens verknittert aufwacht, hat den
ganzen Tag die Möglichkeit sich zu entfalten“
…das
war das Motto des Tages. Freudige Nachricht schon am frühen Morgen –
Petra Banus aus Holland ist zum ersten Mal Oma geworden und wartet auf das
2. Mal. Ihre beiden Töchter liegen/lagen zeitgleich in den Wehen. Das
Babyglück bestaunen wird sie erst in der nächsten Woche - die
Lauftruppe wartet.
Eine
Erkältungswelle macht auch vor den Läufern nicht Halt. Bei Dauerregen
starteten sie dennoch zielstrebig um 7 Uhr . Heute steht die schwierigste
Etappe an – die Überquerung des Brenners:
„Der Brenner selbst war sehr einfach, der Anstieg war allerdings sehr steil und beschwerlich, ein schmaler, schlammiger Fußweg – dazu Kälte und Regen“, so die einhellige Meinung der Läufer. Dabei immer vor Augen: Das nächste Etappenziel.
Seefeld
in Tirol , rund 20 Kilometer westlich von Innsbruck und rund zehn
Kilometer von der deutschen Grenze entfernt ist umgeben vom Mieminger,
Wetterstein- und Karwendelgebirge. Seefeld zählt zu den größten
Tourismusorten in Tirol und ist vor allem als
Wintersportort beliebt. Hier wurden die Läufer um 13:00 Uhr von Vizebürgermeister
Magister Josef Kneisl am Café Nanni am Dorfplatz 24 empfangen.
Und weiter ging’s zum nächsten Etappenziel:
Brixen,
etwa 40 Kilometer nördlich von Bozen und 45 Kilometer südlich des
Brennerpasses am Zusammenfluss von Eisack und Rienz gelegen, ist
Partnerstadt von Regensburg. Um 12.30 Uhr hieß die
Brixener Sportstadträtin Dr. Magdalena Amhof – die jüngste
Stadträtin die Brixen je hatte - die Läufer im wunderschönen Rathaus
willkommen. Sie informierte die Sportler ausführlich über die
Gesellschaft, die Wirtschaft und die Altstadterneuerung der erstmals 901
n. Chr. als „Prihsna“ in einer Schenkungsurkunde – ausgestellt von
Ludwig IV das Kind, dem letzten Karolinger - erwähnten
Stadt. In der historischen Altstadt befindet sich der Brixner Dom und der
angrenzende Kreuzgang, die Hofburg (der ehemaligen Fürstbischöfe), das
Priesterseminar, die beiden Laubengassen, das Mutterhaus der Brixner
Tertiarschwestern, das Klarissenkloster, das Kapuzinerkloster und die
Pfarrkirche. Vor allem im Bereich Tourismus sieht Magdalena Amhof in den nächsten
Jahren Handlungsbedarf. Gern wären die Läufer länger im sonnigen, von
Bergen umgebenden Brixen geblieben – aber der Zeitplan ließ keine
Verschnaufpause zu.
Die Südtiroler Landeshauptstadt Bozen liegt im Süden der Alpen und im Norden Italiens, inmitten von einmalig schönen Naturlandschaften. Im Osten begrenzen die Dolomiten den Blick, im Süden geht es hinaus ins Schlösserparadies Überetsch, im Westen liegen die märchenhaften Lärchenwiesen des Tschögglberges und im Norden das urige Sarntal. "Für mich ist Bozen ein Berg, der sich in eine Stadt verwandelt hat. Sobald du dich bewegst, ändert er sein Aussehen. Du fährst fort und das Profil wird ein anderes, du kommst zurück und entdeckst immer neue Seiten. Er spricht unterschiedliche Sprachen. Er ist im Grunde ein Schauspieler, bezaubernd und widersprüchlich, abweisend und anziehend, warmherzig und kalt" – so wirbt die Stadt auf ihrer Homepage mit einem Zitat von Reinhold Messmer für sich.

BU: Der Bozener Dom - davor eine frühlingshafte Blumenpracht.
Um
14.30 Uhr empfing der Präsident des Verkehrsamtes Bozen, Pierangelo Duzzi,
die Läufer im Cafe Walthers. Hungrig und begeistert machten sie sich über
Risotto mit grünem und weißem Spargel her. Gastfreundschaft wurde hier
ganz besonders groß geschrieben – jeder Läufer enthielt ein Geschenk
mit Spezialitäten aus der Region: Speck, Brot,
Apfelstrudel, Schüttelbrot und ein Kochbuch mit Delikatessen aus der
Gegend. Und schon hieß es wieder Abschied nehmen vom „Tor
zu den Dolomiten“.
Das nächste Etappenziel heißt Trient, (italienisch Trento), die Hauptstadt des Trentino und der autonomen Region Trentino-Südtirol. Nach Angaben der Wirtschaftszeitung Il Sore 24 Ore war Trient 2007 die Stadt mit der höchsten Lebensqualität in Italien (2006: Platz 4). Begleitet von einem Poizeikorso, liefen die Sportler in die von Bergen umgebene Stadt, 55 km südlich von Bozen und 100 km nördlich von Verona ein. Mit dabei: Bruno Oss, Vertreter von Athletica Trento, ein Verein, dessen Mitglieder auch zu Marathon-Läufen nach Berlin und in andere deutsche Städte kommen – Laufen verbindet eben – wie sich immer wieder zeigt..
Der Stadtrat von Trento, Renato Tomasi, empfing die Läufer um 17:45 Uhr zusammen mit Dr. Katia Beatrici. Mit einem charmanten Schalk auf den Lippen begrüßte Tomasi die Läufer und entschuldigte sich: „Ich hatte die Sonne bestellt, aber der Kellner hat mich wohl falsch verstanden“. Und wurde dann sehr persönlich: „Es ist wichtig, dass es Menschen mit so einem großen Herz wie Sie gibt“. Ulrike Finkernagel erwiderte: „Es ist auch wichtig, dass es Politiker wie Sie gibt, die uns unterstützen“. „Wir ergänzen uns wohl gut“ – so die einhellige Meinung.

BU: Empfang der Läufer in Trento.
Zum
Abendessen lud das Rote Kreuz die Läufer zu Fussili mit Oliven-Tomatensoße,
Bohnen, Äpfeln, Brot und Käse ein. Dann fielen alle müde aber glücklich
in der Robert Steiner-Turnhalle in ihre Federn. Beseelt
von dem Gedanken: „Wer morgens verknittert aufwacht,
hat den ganzen Tag die Möglichkeit sich zu entfalten“
308,5 Kilometer wurden heute zurückgelegt – 1254,5 Kilometer insgesamt
6. Tag - Freitag, 7. Mai 2010 Trento – Verona – Bologna – Florenz
Sightseeing in Verona, Bologna und Florenz –
zumindest im Vorbeilaufen

BU: Ein Teil der Läufer läuft am Etappenziel Verona ein - direkt vorbei an der Arena in Verona
Verona,
das 13. Etappenziel, stand mittags auf dem Programm. Die vor allem für
ihre gut erhaltene und in das heutige Stadtbild integrierte Arena bekannte
Stadt, liegt an der Etsch, etwa 59 Meter über dem Meeresspiegel am Übergang
der Brenner-Linie in die Poebene. Von der Bedeutung
Veronas als politischem und wirtschaftlichem Zentrum zeugen heute noch
etliche Monumente, angefangen von der Arena bis zum Römischen Theater,
vom Gavi-Bogen bis zum Stadttor Porta Borsari, von dem Grabungsgebiet der
Porta Leoni bis zu den Scavi Scaligeri.

BU: Empfang in Verona
Mitglieder
von Associazione Straverona – ein Verein, der jedes Jahr einen Lauf in
Verona organisiert – trafen sich vor den Stadtgrenzen mit den Läufern
und begleiteten sie in die Stadt. Die italienischen Läufer hatten sich
dazu eine besondere Strecke ausgesucht, um die Läufer an möglichst
vielen Sehenswürdigkeiten ihrer Stadt vorbeizuführen. Dazu gehörten die
Piazza de la Arsenale, die Ponte Scaligero, die mit Zinnen bekrönte
Festungsbrücke - ein architektonisches Meisterwerk.
Auch am Corso Cavour kamen sie vorbei, wo viele sehenswerte Paläste
stehen. Das ehemalige Stadttor Porta dei Borsari, das nach dem
Amphitheater am besten erhaltene römische Monument und die Piazza delle
Erbe, Marktplatz und Versammlungsort der mittelalterlichen Stadtrepublik,
umgeben von historischen Fassaden aus verschiedenen Jahrhunderten, gehörten
zu der Sightseeingtour im Lauftempo. Ebenso die weltbekannte
Arena, in der alljährlich die Opernfestspiele von Verona stattfinden.
Weiter ging es bis zur Treppe vom Palazzo Bra’, wo Stadtrat Bertacco die
Sportler empfing und ihnen einen Wimpel der Stadt überreichte. „Verona
ist wunderschön, edel, mit vielen kleinen Gassen“, so der Eindruck der
Läufer.

BU: Empfang mit dem Stadtrat von Verona Bertacco
14. Etappenziel: Bologna, am Fuße des Apennin zwischen den Flüssen Reno und Savena. Wahrzeichen der Stadt sind die zwei Türme, der „Torre Garisenda“ und der „Torre degli Asinelli“. Um 1300 erbaut, war letzterer mit seiner Höhe von 94,5 m für 133 Jahre das höchste Gebäude Europas (danach Stephansdom zu Wien). Die beiden Türme sind mit wenigen anderen die letzten Überbleibsel von rund 180 Geschlechtertürmen des mittelalterlichen Bologna, die im 19. Jahrhundert zum Großteil geschleift wurden. Als Zentrum der Stadt gilt die Piazza Maggiore mit dem Neptunbrunnen und der Basilika „San Petronio“. Aber auch hier galt: "Zum Sightseeing fehlt die Zeit - wir laufen schließlich für den guten Zweck."

BU: Empfang in Bologna im Krankenhaus Maggiori
In
der Universitätsstadt Bologna wurden die Läufer
von der kommissarischen Bürgermeisterin Dr. Anna Maria Cancellieri, dem
Krankenhausdirektor Massimo Annicchiarico, Mitgliedern des örtlichen
Laufvereins und Ärzten, die bereits Kontakte zu an NCL erkrankten Kindern
hatten, im Krankenhaus Osepedale Maggiore empfangen. „Ein sehr
warmer, herzlicher Empfang“, so die Läufer. Sie wurden an den
Stadtgrenzen von Polizisten auf Motorrädern abgeholt und nach dem Empfang
auch ein Stück hinausbegleitet – leider bei Regen.

BU: Bologna
Und
weiter ging es nach Florenz - italienisch Firenze am Fluss Arno gelegen,
der durch die Altstadt fließt. Auch hier wurden die
Sportler bereits vor den Stadttoren von Motorrädern abgeholt und später
auch wieder hinausbegleitet. Die Sportler liefen am Palazzo Vecchio an der
Piaza della Signoria ein. Der Palazzo stellte den Mittelpunkt der
weltlichen Macht im Florenz des 14. Jahrhundert dar. Florenz,
Hauptstadt der Toskana, ist aufgrund seiner kulturellen
Bedeutung – insbesondere für die Bildende Kunst – schon seit dem 19.
Jahrhundert auch als das „italienische Athen“ bekannt. Zeit, die
Kultur zu entdecken, gab es allerdings nicht.

BU: Einlauf in Florenz
Um
17.30 Uhr empfing Herr Scino, Vizepräsident der Gemeindeversammlung, die
Läufer im Rathaus und überreichte ihnen ein Stadtwappen und eine alte
florentinische Münze – den Fiorini – ein Geschenk, das Ehrengästen
zu Teil wird.
Die Stadt Florenz lud die Läufer zu Lasagne, Nudeln, Salat und Wein ein. Dann wartete eine Übernachtungsunterkunft der ganz ungewöhnlichen Art auf die Läufer: Eine Schwimmhalle – ein großes Gebäude, das auch einen Geräteraum beinhaltete „da haben wir alle super geschlafen“, so die einhellige Meinung der Läufer, die gestern bereits zum zweiten Mal Geburtstag feierten. Nachdem Wolfgang Hofmanns Wiegenfest am Mittwoch begangen wurde, ließen sie heute Georg Gardill aus Murdersbach hochleben. Und noch eine Überraschung barg dieser Tag: Die Lebensgefährtin von Dr. Ingo Heiskel – dem mit 72 Jahren ältesten Teilnehmer – kam überraschend aus Deutschland angereist.
433 Kilometer wurden heute zurückgelegt – 1684,5 Kilometer insgesamt
7. Tag - Samstag, 8. Mai 2010 - Florenz – Siena – Viterbo – Rom
10.30 Uhr Empfang der Läufer in Siena mit Sport-Stadtrat Prof. Massimo Bianchi
13.30 Uhr: Empfang der Läufer in Viterbo mit Bürgermeister Giulio Morini

BU: Die toskanische Stadt Siena

BU: Viele Wege führen nach Rom - für die Läufer vom NCL Charity Run dauerte der Weg acht Tage und maß eine Strecke von 1.900 Kilometern.
331 Kilometer wurden heute zurückgelegt – 1.900 Kilometer insgesamt
8. Tag - Sonntag, 9. Mai 2010 Rom
Geschafft
!!!!
Um 9 Uhr gab der Gesandte der Deutschen Botschaft, Friedrich Däubler den Startschuss für das letzte Etappenziel: Das Krankenhaus Bambin Gesu an der Piazza Sant'onofrio. Däubler sagte:
"
Unter dem Motto -Laufen um zu Leben- beenden die hier am Start
befindlichen Läuferinnen und Läufer heute nach 1900 Kilometern den
NCL-Charity-Lauf von Berlin nach Rom. Auf Ihrem Weg hierher wurden Sie von
vielen Joggern, Spaziergängern oder Radfahrern begleitet. Wie jetzt hier
zum Abschluß in Rom wurden Sie bei Ihren Zwischenstationen von
zahlreichen interessierten Zuschauern empfangen.
Viele dieser Menschen haben dank Ihrer Strapazen zum ersten Mal von der
seltenen Kinderkrankheit NCL gehört und sind auf die damit verbundenen
Herausforderungen aufmerksam geworden. Damit haben Sie einen wichtigen
Beitrag im Kampf gegen diese heimtückische Erkrankung geleistet. Sie
haben Öffentlichkeit hergestellt. Alle Läufer, die bisher an dieser
Veranstaltung teilgenommen haben und heute noch teilnehmen, helfen somit,
Spenden für weitere Aufklärungsarbeit und Forschung zu sammeln.
Dies ist, wie ich finde, eine hervorragende Leistung und verdient höchste
Anerkennung. Denn es geht um nicht weniger, als den betroffenen Kindern zu
einem hoffnungsvolleren Leben zu verhelfen. Am Ende führte Sie alle - im
wahrsten Sinne des Wortes - auch dieser Weg nach Rom. Ich habe großen
Respekt vor Ihrem Engagement, wünsche Ihnen einen
erfolgreichen Abschluss auf dieser letzten Teilstrecke des
NCL-Charity-Run's und für die Zukunft weiterhin viel Erfolg."
Überglücklich fielen sich Läufer, Fahrer und Oraganisatoren um den
Hals, als sie dann um 11 Uhr das Krankenhaus erreichten und mit Medaillen
und Urkunden geehrt wurden. 

BU: Zielankunft in Rom mit den Läufern der Vereinigung Podistica Solidarieta Rom
BU: ehrung der Läufer Dr. Holger Finkernagel, Cornelia Wagener, Birgitt Wittig und Hans Banus (ganz rechts) mit ihrem Fahrer und Supporter Nils Finknernagel (2. v. r.)
Um 12 Uhr ging es dann zum gemeinsamen Besuch der Papstmesse im Petersdom.
Dort sagte Papst Benedikt II: "Ein herzliches „Grüß Gott"
sage ich allen Gläubigen und Besuchern deutscher Sprache. Besonders grüße
ich heute die Teilnehmer und Unterstützer des Etappen-Laufs NCL Charity
Run von Berlin nach Rom zugunsten von Kindern, die an der unheilbaren
Stoffwechselkrankheit NCL leiden. – In der Osterzeit lädt uns das Gebet
Regina cæli ein, uns mit Maria über die Auferstehung ihres Sohnes zu
freuen und sie um ihre Fürbitte anzurufen. „Bitt Gott für uns,
Maria": So dürfen wir gerade im Marienmonat Mai unsere Anliegen der
Gottesmutter anvertrauen, und dies will ich in besonderer Weise tun, wenn
ich diese Woche während meiner Apostolischen Reise nach Portugal als
Pilger nach Fatima komme. Maria begleite uns und unsere Lieben mit ihrer mütterlichen
Fürsprache."

LAUFEN UM ZU LEBEN -
1.900 Km für den guten Zweck
Der NCL Charity Run ist ein
Etappen-Lauf von Berlin nach Rom, bei dem jeder Läufer/in ca. 20
Km in 2 Etappen mit einer Erholungspause von gut 1 Stunde pro Tag laufen
wird. Die Idee ist ehrgeizig, das Ziel ist es auch: 1.900 Kilometer,
insgesamt ca. 14.000 Höhenmeter, quer über die Alpen und durch die
Mittelgebirge in Nord-Italien – und das in nur acht Tagen.
Etappenziele des acht-tägigen Ultra-Langlaufes sind Leipzig, Coburg, Regensburg, Bad Tölz, Trento, Florenz und Rom. Um die tägliche Laufleistung jedes einzelnen Läufers zu würdigen und das Anliegen des Charity Runs zu kommunizieren, werden die Sportler in den Etappenstart- und Zielorten durch Medienpräsenz und Veranstaltungen gebührend begrüßt und verabschiedet. Darüber hinaus werden die Bürgermeister der einzelnen Städte die Läufer empfangen oder mit einem persönlichen Grußwort unterstützen.
Die Schirmherrschaft
für den Ultramarathon hat der regierende Bürgermeister
von Berlin und stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Klaus
Wowereit, übernommen. Klaus Wowereit: "Ich habe großen
Respekt vor diesem Engagement und wünsche allen Beteiligten gutes
Gelingen. Der spektakuläre Lauf, den die NCL Stiftung dankenswerterweise
organisiert und begleitet, soll vielen Menschen die Augen und die Herzen
öffnen."
Auch Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder
unterstützt den Benefizlauf mit einem Grußwort,
in der Sie schreibt: "Ich finde es wunderbar, mit welchem Einsatz
und welcher Begeisterung sich Sportlerinnen und Sportler für einen guten
Zweck engagieren. Dieses Engagement kommt den Kindern zugute, und es
verbindet untereinander. Damit tragen Sie doppelt zum Zusammenhalt unserer
Gesellschaft bei, und dafür danke ich Ihnen herzlich!"
Das Ziel der Läufer ist es, eine Spendensumme im sechsstelligen Bereich für ein NCL-Forschungsprojekt in der Therapieentwicklung zu „erlaufen“
Jeder, der möchte, kann die Läufer entlang der Strecke anfeuern, mit dem Fahrrad begleiten oder selbst mitlaufen.
Das erhoffte Spendenergebnis ist hoch, doch jeder Meter der Strecke kann gesponsert werden. Um ein sechsstelliges Spendenergebnis zu erreichen, würde 1 Meter lediglich 0,10 € kosten. Jeder, der den NCL Charity Run unterstützen möchte, ist willkommen.